Seifen und Lotion

Enthaarungscreme und 2 weitere Methoden gegen Beinbehaarung

Enthaarungscreme und 2 weitere Methoden gegen Beinbehaarung

Kurze Röcke, süße Kleider, schöne Shorts – eines passt da nicht ins Bild: Beinbehaarung. Wer sich diesen Sommer von seiner besten, haarfreien Seite zeigen möchte, aber keine Lust mehr auf das tägliche Rasieren hat, der sollte es mal mit einer anderen Methode versuchen… Wähle selber – Wachsen, Epilieren oder Enthaarungscreme.

Wachsen – nach dem Motto, wenn es nicht schmeckt, macht es gesund…

Viele kennen und hassen es bereits schon: Waxing. Ob mit Kaltwachsstreifen, in der Mikrowelle oder dem Wasserbad erwärmt, die ungeliebte Haarentfernung ist eine sehr wirksame Methode. Während beim Rasieren mindestens dreimal pro Woche zur Klinge gegriffen werden muss, reicht eine Behandlung beim Wachsen für bis zu vier Wochen.

Doch das Wachsen daheim bringt einige Nachteile: Kaltwachsstreifen entfernen selten alle Haare beim ersten Rutsch, der Vorgang muss mit dem klebrigen Wachs mehrmals wiederholt werden, um alle Haare zu beseitigen. Natürlich ist Waxing auch eine sehr schmerzhafte Methode. Wer den Aufwand in den eigenen vier Wänden scheut, kann sich an das Wachsstudio seines Vertrauens wenden und einem Profi die unschönen Beinhaare überlassen – nahezu schmerzfrei.

Epilieren – wer schön sein will, muss leiden

Ein Epilierer ist schon eine richtige Investition – nicht zu vergleichen mit einem Rasierer oder ein paar Wachsstreifen. Ein hochwertiger, wirksamer Epilierer ist ab 50 bis 90€ erhältlich. Da nicht jeder Epilierer gleichermaßen effektiv ist, achtet am besten auf die Anzahl der Pinzetten: die Haarentfernung mit einem Epilierer mit weniger als 40 Pinzetten dauert länger und ist bei Weitem nicht so wirksam, wie die mit einem Gerät mit mehr Pinzetten, da dieselbe Stelle mehrmals epiliert werden muss, ehe sie haarlos ist. Bei einem Warentest der Verbraucherorganisation schnitten jeweils zwei Geräte von Braun und Philipps gut ab, während Panasonic und Quelle gerade einmal ausreichend abschnitten. Solltet Ihr also mit dem Gedanken spielen, in ein Epiliergerät zu investieren, informiert Euch am besten noch einmal über Stiftung Warentest.

Der Vorteil dieser Enthaarungsmethode liegt ganz klar bei der Dauer: Epilierer halten laut Stiftung Warentest am längsten glatt und mit der Routine sinkt der Schmerzfaktor. Damit es am Anfang nicht zu sehr schmerzt, helfen einfache Tricks, wie langsam epilieren und dabei die Haut straff ziehen.

Enthaarungscreme – die sanfte Methode

Ob Epilieren oder wachsen, beides führt uns an unsere Schmerzgrenzen. Wem das zu viel Leid für die Schönheit ist, der kann auf die sanfte Enthaarungscreme setzen. Die chemischen Cremes sollen nach dem Auftragen, je nach Anleitung siehe Packungsbeilage einwirken und können anschließend sanft abgewaschen werden. Obwohl Epilieren und Wachsen effektivere und längerfristige Methoden sind, sind Enthaarungscremes nicht nur wesentlicher sanfter, die Haare wachsen zudem auch noch weicher nach.

Doch Vorsicht ist geboten: Enthaarungscremes klingen nach der perfekten Methode sich von seiner Beinbehaarung zu verabschieden. Um die Verträglichkeit einer Enthaarungscreme zu testen, empfiehlt sich ein Test am Handgelenk vor der ersten Anwendung. Wer mit Hautrötungen, Juckreiz oder Brennen auf die Creme reagiert, sollte eine andere Enthaarungsmethode wählen – bei Verträglichkeit, könnt Ihr starten. Von einer großflächigen Anwendung rät das Bundesinstitut für Risikobewertung aufgrund der Inhaltsstoffe allerdings ab, da es zu einer Überdosierung führen kann.

Wichtig: Bevor Enthaarungscreme angewendet wird, solltet Ihr die Packungsbeilage sorgsam durchlesen und die maximale Anwendungsdauer sowie die richtige Menge pro Anwendung der Anleitung entnehmen.

Mit diesen drei Methoden könnt ihr Euch nicht nur von der lästigen Beinbehaarung verabschieden, auch das tägliche Rasieren ist nicht mehr nötig. Welche Methode ist Euer Favorit?

Um die Methoden etwas erträglicher zu machen empfehlen wir bei der Hautpflege die Aloe Vera Creme

Empfehlung von und zur Nachbehandlung: Aloe Vera

Glatte, haarlose Haut ist hier und heute angesagter denn je. Doch Haut, die auf die eine oder andere Weise enthaart wird, wird bei der Enthaarung strapaziert. Aloe Vera-Kosmetika wirken entzündungshemmend und beruhigend, sie kühlen die gereizte Haut und spenden ihr Feuchtigkeit. Aloe Vera-Seifen tun dies allerdings nur bedingt, da die Seife nicht lange genug auf der Haut verweilt.

Haarentfernung, ganz gleich mit welcher Methode betrieben, reizt die Haut, auf der die unerwünschten Härchen sitzen.

Die Haut reagiert auf die physikalischen (mechanisch, thermisch) und chemischen Reize mit Rötungen, Schwellungen und Hitze – ganz normale Nebenwirkungen, die jedoch kurz nach der Haarentfernung abklingen sollten. Andernfalls ist von der angewendeten Haarentfernungsmethode abzuraten und schlimmstenfalls der Besuch eines Arztes ratsam!

In der alltäglichen Pflege kommt es darauf an, die Haut schon im Vorfeld einer geplanten Haarentfernung auf die bevorstehende Strapaze vorzubereiten und sie im Nachhinein besonders wirksam zu pflegen. Bei der Auswahl der Seife, sollte man darauf achten, dass sie den natürlichen Säureschutzmantel der Haut nicht angreift, also ph-neutral ist.

Bei der Hautpflege hat sich der Wirkstoff Aloe Vera bestens bewährt. Die Wüstenlilie gilt als uraltes Heilmittel, das innerlich und äußerlich angewandt wachsende Begeisterung und Verwendung findet.

Im Blattmark der Aloe Vera stecken rund verschiedene Wirkstoffe, allerdings ist ihre tatsächliche Zahl umstritten: Mal ist von 160, mal von 200, mal von 450 Substanzen die Rede. Sie sind eingebettet in ein Gel, das vor allem aus Wasser besteht. Im Einzelnen handelt es sich bei den Inhaltsstoffen der Aloe vera um Vitamine, Enzyme, Mineralien, Aminosäuren, ätherische Öle sowie Salicylsäure, der eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird.

Äußerliche Wirkung: Das Gel der Aloe vera zieht schnell in unsere Haut ein, es kühlt und heilt aufgrund seiner antibakteriell wirkenden Eigenschaften. Auch weise Einiges darauf hin, dass Aloe vera die Behandlung von Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte unterstützen könne, sagt Stiftung Warentest.

Innerliche Wirkung: Man weiß heute, dass Aloe vera als Nahrungs(ergänzungs)mittel gegen Störungen im Verdauungsapparat hilfreich sein kann. Heilende Wirkungen bei Diabetes mellitus oder gar Krebs und Aids seien dagegen umstritten und laut Stiftung Warentest wissenschaftlich nicht belegt.

Bei der Pflege gereizter Haut setzt man auf die feuchtigkeitsspendenden, entzündungshemmenden und wundheilenden Eigenschaften von Aloe Vera-Produkten wie Aloe Vera-Seife, Aloe Vera-Gel, Aloe Vera-Creme oder Aloe Vera-Lotion. Verbraucher sollten beim Kauf auf die Qualität der Zutat Aloe Vera achten (Bio-Produkte sind herkömmlichen vorzuziehen, das sie weniger mit Schadstoffen belastet sind) – und auf die Verweildauer = Einwirkungszeit der Kosmetik auf der Haut. Laut Stiftung Warentest bewirkten ausspülbare beziehungsweise abspülbare Produkte wie Shampoos, Duschgels und Seifen eher wenig in Sachen Feuchtigkeit, da sie nur kurz auf der Haut verblieben. Cremes, Gels und Lotionen hingegen böten mehr Wirkung, sie hätten demnach Zeit, in die Haut einzuziehen.

Aloe Vera-Seifen eignen sich demnach nur bedingt zur optimalen Pflege der Haut nach der Haarentfernung. Aloe Vera-Gels hingegen schon, da sie nicht abgewaschen werden und länger auf der Haut verweilen. Eine Kombination aus Aloe Vera-Seife und einer Aloe Vera-Lotion ist also durchaus empfehlenswert.

Übrigens: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt das Gel eines frisch angeschlagenen Blattes der Aloe Vera als das beste Aloemittel, schreibt Stiftung Warentest.

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