Waschmittel im Test auf SternTV
Seife

Waschmittel im Test bei Stern TV

Wie viel verschiedene Waschmittel haben Sie zu Hause? Eine interessante Frage, die in einer Folge Stern TV zunächst an die Frauen im Publikum gestellt wurde. Von 3-4 über 3 bis hin zu nur einem Waschmittel war jede Antwort dabei. Eine Hauswirtschaftsmeisterin sollte aufklären und hat für Stern TV in Zusammenarbeit mit der Universität in Kleve den Test gemacht. Welches Waschmittel erzielt die besten Ergebnisse und welches ist am hygienischsten?

Voll-, Fein- oder Bio-Waschmittel?

Die Auswahl der verschiedenen Waschmittel ist riesig. Wie soll dabei entschieden werden, wieviel Mittel hilfreich sind und welche Mittel unter Umständen der Wäsche nur schaden. Wieviel verschiedene Maschinen Wäsche soll ein Haushalt in der Woche waschen, wenn es nahezu für jedes Kleidungsstück ein separates Mittel gibt?

Vollwaschmittel sind sogenannte universelle Mittel. Sie sind nahezu für alle Temperaturbereiche zwischen 20 und 95 Grad sowie für alle Textilien geeignet. Mit anderen Worten: hiermit kann man(n) nichts falsch machen. Doch so ganz stimmt das nicht, denn sie enthalten in der Regel Bleichmittel und optische Aufheller. Sie helfen, dass weiße Wäsche in feinstem Weiß erstrahlt. Sie verändern jedoch auch schöne Farben eher zum negativen. Die Bleichmittel in dem Vollwaschmittel sorgen dafür, das selbst schwierige Flecken, wie die von Früchten, aus der Wäsche entfernt werden.

Buntwaschmittel hat in den vergangenen Jahren an Beliebtheit gewonnen. In Pulver oder Flüssig ist es für nahezu alle Textilien und für Temperaturen zwischen 20 und 60 Grad geeignet. Oberstes Ziel ist das wechselseitige Verfärben der Textilien zu verhindern. Des Weiteren sollen die Farben länger erhalten bleiben. Großer Unterschied zum Vollwaschmittel ist der Wegfall von Bleichmitteln.

Feinwaschmittel ist, wie der Name es vermuten lässt, für empfindliche Stoffe konzipiert, die aus Baumwolle oder Viskose bestehen. Sie enthalten weder Aufheller noch Bleichmittel und sind somit besonders schonend zur Wäsche.

Einige Bestandteile der Waschmittel können von der Umwelt nur schwer abgebaut werden. Aus Gründen der Nachhaltigkeit wird die Nachfrage nach Bio-Waschmittel zukünftig voraussichtlich weiter steigen. Bisher gibt es keine klare Definition, was unter einem Bio-Waschmittel zu verstehen ist. Derzeit konzentrieren sich die Hersteller der Mittel auf die Herkunft der Rohstoffe, verwenden kaum bis gar keine Duft- oder Farbstoffe und nur wenig optische Aufheller. Nicht bedacht wird hierbei häufig, dass es auch viele nachwachsende Rohstoffe gibt, die ebenso wenig oder schlechter abgebaut werden und zum Teil schädlich für den Wasserorganismus sein kann.

Im Test überzeugten Voll- und Buntwaschmittel

Bei Stern TV wurde der Test gemacht. Eine Familie mit fünf Kindern und einer unzähligen Vielfalt an Waschmitteln. Die Ergebnisse der Waschvorgänge waren dennoch nicht immer zufriedenstellend. Im Waschsalon mit gleichen Maschinen, gleichen T-Shirts und den gleichen Flecken wurden Voll-, Bunt, Fein. Und Bio-Waschmittel getestet. Alle auf der gleichen Temperatur und der Dosierung nach Herstellerangaben. Am besten abgeschnitten haben hierbei das Voll- und dicht dahinter das Color-Waschmittel. Das Vollwaschmittel insbesondere aufgrund der Bleichmittel und die damit einhergehende bessere Wirksamkeit bei der Fleckenentfernung.

Im Labor wurden zusätzlich Handtücher untersucht. Keime und Viren wurden vor und nach dem Waschen gesucht. Auch hier schnitt aufgrund der vorhandenen Bleichmittel das Vollwaschmittel am besten ab. Die Bleiche reduziert weitere Keime und sorgt somit für ein gutes Ergebnis. Alle anderen Waschmittel sollten einen Hygienespüler beimischen, um ganz sicher zu sein. Eine ernsthafte Gefahr geht von üblich gewaschener Wäsche jedoch nicht aus. Auf besondere Hygiene sollte in den Familien geachtet werden, in denen Infektionen, wie Fußpilz vorkommen.

Weiterer Ratschlag des Profis ist das regelmäßige Reinigen der Maschine. Aufgrund der Waschmittel und üblicher Bakterien, setzen sich diese gerne in Gummiabdichtungen oder dem Einschubfach für das Waschmittel fest. Das Bullauge sowie das Einschubfach sollten, wenn möglich, offen gehalten werden, damit keine stauende Feuchtigkeit entsteht. Ebenso hilfreich zur Reinigung der Maschine sind monatliche Wäschen mit einer Temperatur von 95 Grad, um weitere Keime innerhalb der Waschmaschine abzutöten.

Die Hauswirtschaftsmeisterin hat übrigens zu 3-4 Mittel geraten. Neben Vollwaschmittel, sollte Buntwaschmittel für ein gutes Farbergebnis herangezogen werden. Des Weiteren eignen sich speziellere Feinwaschmittel beispielsweise für Wolltextilien und empfindliche Kleidungsstücke.

Die Waschmaschine – eine bedeutende Erfindung der industriellen Revolution

Wäsche waschen ist für viele eine der nervigen Haushaltsaktivitäten, die stetig neu anfallen und kaum umgangen werden kann. Denn in der Regel wäre der Gang zu einer Reinigung ebenso aufwendig und vor allem zu kostenintensiv. Neben dem reinen Wäsche waschen, was zum Glück in der heutigen Zeit von einer Maschine übernommen wird, gilt es die Wäsche zuvor ordentlich zu sortieren. Für eine Erleichterung sorgen neuerdings Schmutzfangtücher.

Eine Waschmaschine erleichtert die Hausarbeit in hohem Maße. Kaum zu denken, dass sich die damaligen Frauen bei den ersten Maschinen regelrecht dagegen sträubten. Nach einigen Schauwaschen-Veranstaltungen und der Verbesserung der Technik, gibt es seit Anfang des 20. Jahrhunderts elektrische Waschmaschine. In den 50er Jahren kamen in Deutschland die ersten Vollautomaten, wie sie heute in nahezu jedem Haushalt zu finden sind, auf den Markt.

Das Wäsche waschen mit Hilfe der Maschine hat die Arbeit bereits angenehmer gemacht und erfordert viel weniger Zeit als vor der Erfindung. Hinzu kommt, dass die Textilien lediglich in die Maschine getan werden müssen. Unter Beigabe geeigneter Waschmittel, erledigt die Maschine unkompliziert den Rest. Das Wäsche sortieren und das anschließende Aufhängen der nassen Kleidung muss jedoch der Mensch selbst noch übernehmen. Um auch hier Zeit einzusparen, wurden Schmutzfangtücher entwickelt. Zusätzlich sollen sie für langanhaltend strahlende Farben sorgen.

Neben dem Waschmittel einen Farbfänger verwenden

Bereits beim Sortieren wird auf Material und Farbe geachtet, um anschließend geeignetes Reinigungsmittel verwenden zu können. Zusätzlich sorgt es dafür, dass die Farben gleichbleibend schön sind und die einzelnen Kleidungsstücke ihre Farbe nicht an andere abgeben. Der Effekt des Vergrauens, welcher besonders häufig bei weißer Wäsche entsteht wird oftmals mit Bleichmitteln in dem Waschmittel entgegen gewirkt.

Das Schmutzfangtuch verspricht nun eine Verfärbung der Kleidung sowie einen wirkvollen Schutz gegen Vergrauung. Einzelne Farbpigmente aus der Wäsche wird von dem Tuch nahezu magisch angezogen. Dahinter steckt eine simple Regel der Chemie, dass Bestandteile immer den energetisch günstigsten Weg wählen. An dem Tuch können die Pigmente dank der speziellen Oberfläche zudem besser haften. Umher schwimmende Pigmente werden somit leicht aufgenommen und landen nicht auf fremden Kleidungsstücken.

Ein Sortieren wird durch die Tücher nicht mehr so notwendig. Denn dank derer können weiße und bunte Sachen zusammen gewaschen werden. Beide Kleidungsstücke erhalten dennoch ihre ursprüngliche Farbe. Auf diese Weise kann zusätzlich Energie, Zeit und Wasser gespart werden. Vor allem in Ein- oder Zwei-Personen-Haushalten verringern die Tücher die Anzahl der Wäscheladungen.

Trotz der guten Wirkung wird empfohlen zumindest ein wenig auf eine Sortierung der Kleidung zu achten. So kann auch bei einem fehlerhaften Tuch nicht so ein großer Schaden angerichtet werden. In einigen Fällen gibt es Schmutzfangtücher, die mehr als einmal verwendet werden können. Hierbei wird der zusätzliche Hausmüll verringert und die Umwelt somit geschont.

Hallo ihr Lieben, mein Name ist Mia und ich bin leidenschaftliche Bloggerin. Meinen eigenen Blog findet ihr unter schminkmodelle.de. Ansonsten schreibe ich auch gerne Gastbeiträge.

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