Seifen und Lotion

Pflege und Reinigung empfindlicher Haut

empfindliche Haut - Pflege und Reinigung zu jeder Zeeit

Empfindliche Haut braucht besondere Pflege- und Reinigungsprodukte, um schön, glatt und gesund zu bleiben. Wenn Sie Allergien, trockene Haut oder Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis haben, dann sollten Sie Ihre Reinigungs- und Pflegeprodukte sorgfältig auswählen.

Die richtigen Produkte für empfindliche Haut

Empfindliche Haut macht sich häufig durch Rötungen, schuppende Stellen und Jucken bemerkbar. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, ist es wichtig, dass Sie Cremes nutzen, in denen möglichst wenig reizende Stoffe enthalten sind. Sensible Haut benötigt im Allgemeinen milde Pflege- und Reinigungsprodukte, die mit möglichst wenigen Inhaltsstoffen auskommen. Im Idealfall enthalten solche Produkte keine Konservierungs- und Duftstoffe, da diese die Haut zusätzlich reizen können. Wenn Sie zu Allergien neigen, sollten Sie bei der Wahl Ihrer Reinigungs- und Pflegeprodukte darauf achten, dass diese hypoallergen sind. Hypoallergene Produkte enthalten in der Regel nur hautverträgliche Inhaltsstoffe, die zumeist keine Allergien auslösen. Für Menschen mit empfindlicher Haut eignen sich beispielsweise auch Produkte für Babys und Kinder. Achten Sie darauf, dass die Pflegeprodukte Ihrer Haut ausreichend Feuchtigkeit spenden und diese vor Umwelteinflüssen wie z.B. UV-Strahlung schützen.

Das können Sie noch tun

Für die Pflege empfindlicher Haut können Sie nicht nur Cremes nutzen, Sie können noch mehr tun. Duschen Sie beispielsweise nicht zu heiß und zu lange. Das heiße Wasser entzieht der Haut Fett und diese reagiert darauf wieder mit Spannungen und Rötungen. Duschen Sie daher nur kurz mit mäßig warmem Wasser. Aus dem gleichen Grund sollten Sie auf intensive Schaumbäder verzichten. Beim Baden im heißen Wasser verliert Ihre Haut ebenfalls Fett und Feuchtigkeit. Setzen Sie dagegen auf milde Reinigungsprodukte, die nur hautverträgliche Inhaltsstoffe enthalten und cremen Sie sich nach dem Duschen gründlich ein.

Testen Sie die Produkte

Sie sind noch auf der Suche nach der richtigen Pflege? Dann sollten Sie die Produkte vorab testen. Um zu testen, ob die ausgewählte Creme Ihre trockene Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt, können Sie diese in der Armbeuge auftragen und das Ergebnis abwarten. Sie können beispielsweise Pflegeprodukte und Seife für empfindliche Haut von Eucerin nutzen.

Handcremes für die kalten Tage

Besonders im Winter ist die Haut trocken und spröde. Eine zunehmende Pflege der Haut ist meist unabdingbar. Doch bei den Maßnahmen für eine bessere Hautpflege, sollten grundlegende Faktoren berücksichtigt werden. Während der letzten Jahrzehnte haben sich die Pflegeprodukte derart verändert, dass einige davon der Haut eher schaden, als dass sie helfen.

Nahezu jede Frau und zunehmend auch Männer tragen ständig eine Handcreme mit in ihrer Handtasche. Sie nimmt nicht viel Platz weg und wird täglich mehrmals gebraucht im Winter so wie im Sommer. Da jeder Mensch eine andere Haut besitzt und somit andere Bedürfnisse hinsichtlich der Feuchtigkeitszufuhr von Cremes aufweist, sollte jeder seine eigene perfekte Pflege bestimmen.

Handcremes sollten vor allem jedoch Feuchthalte-Faktoren besitzen. Hierzu zählen Glyzerin und der Harnstoff Urea, wobei besonders Urea für sehr trockene Hände geeignet ist. Olivenöl und Sheabutter hingegen enthalten Fettsäuren und beruhigen daher die gereizte Haut und helfen ihr sich zu regenerieren. Unterschiede sollten hinsichtlich der Tageszeit gemacht werden. Während es am Tag wichtig ist, dass die Creme schnell einzieht und einen Lichtschutzfaktor hat, sollte in der Nacht eine reichhaltigere Pflege aufgetragen werden. Auch Hand-Peelings können zur Pflege dienen. Sie entfernen trockene Hautschüppchen und bereiten die Haut somit auf die Pflege vor.

Händewaschen strapaziert die empfindliche Haut zusätzlich

Neben den zahlreichen pflegenden Kosmetik Produkten, kann auch die ständig benutzte Seife zur Pflege der Haut eingesetzt werden. Das tägliche Händewaschen entzieht der Haut die nötige Feuchtigkeit sowie ihr schützendes Fett. Dies führt zu einem Mangel des Schutzmantels, der vorwiegend zur Stabilisierung des ph-Wertes der Haut zuständig ist.

Bis in die 70er Jahre wurden ausschließlich basische Seifen verwendet. Mit Hilfe der neuen Produktionsmöglichkeiten traten jedoch viele weitere Hautpflegeprodukte auf den Markt, die vorwiegend chemisch hergestellt und einen sauren ph-Wert vorweisen. Diese Art der Kosmetik zerstört jedoch die natürliche Hautregulation und es kam vermehrt zur Entstehung von Hautkrankheiten.

Zu hohe ph-Werte trocknen die Hände aus. Aus diesem Grund sollte Produkte mit einem basischen Wert von ca. 7,4 zur täglichen Pflege genutzt werden. Dies ist einleuchtend, wenn bedacht wird, dass Embryos neun Monate im Bauch der Mutter in einem basischen Fruchtwasser liegen. Für die Haut ist dies der optimale ph-Wert, um die Haut zu pflegen. Im Laufe der Jahre wurde die Haut der Menschen immer saurer. Mit Hilfe von basischen Seifen wird eine Reaktion auf der sauren Haut hervorgerufen, die ihr bei der Entsäuerung hilft.

Die empfindliche Haut – das größte Organ des menschlichen Körpers

Duschen ist für viele ein morgendliches Ritual, was sie wach werden lässt. Doch die tägliche Beanspruchung der Haut, führt zu einem negativen Aspekt, der vielen so nicht bewusst ist. Zu oft duschen schädigt die empfindliche Haut – das größte Organ des Körpers. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, weder zu oft, noch zu heiß, noch zu lange die Haut dieser Schädigung auszusetzen.

Die Haut ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers. Sie besteht aus einer mehrschichtigen Schutzhülle mit einem dünnen Fett-Wasser-Film. Dieser Schutzfilm sorgt dafür, dass Schadstoffe nicht so leicht in den Körper eindringen können und Feuchtigkeit nicht so schnell entweicht. Durch das übermäßige Säubern, wieder dieser natürliche Säureschutzmantel zerstört, die Haut quillt auf und trocknet aus. Bei empfindlicher Haut kann es hierbei zur Bildung von Ekzemen kommen.

Gesunde Haut hingegen ist glatt und geschmeidig. Um dies beizubehalten, sollten lange und heiße Schaumbäder in der Badewanne vermieden werden. Durch die langandauernde Einwirkung von Seifen, wird hierbei die Haut noch stärker ausgetrocknet als bei kurzen Duschvorgängen. Bei maximal 39 Grad sollten lediglich 10 bis 15 Minuten in der Badewanne verbracht werden. Danach hilft eincremen, um den Schutzmantel aufrechterhalten zu können.

Hautärzte empfehlen maximal zwei bis dreimal in der Woche zu Duschen

Entgegen der heutigen gesellschaftlichen Auffassung, raten Hautärzte maximal zwei bis dreimal in der Woche zu duschen. Stark schwitzende Menschen werden hiervon ausgenommen – hier ist ein regelmäßiges Duschen hilfreich. Bei allen anderen reicht es aus, sich in den Achselhöhlen und an den Füßen zu waschen. Hier sitzen die meisten Schweißdrüsen. Erste Anzeichen eines zu häufigen Duschens und einer Schädigung der Haut sind Rötungen und Schuppen.

Sich nach dem Duschen trocken rubbeln, regt den Kreislauf, ist jedoch schlecht für die ohnehin schon gestresste Haut. Daher sollte der Körper mit einem Handtuch trocken getupft und mit einer fetthaltigen Pflegecreme verwöhnt werden. Wer es aushält, kann sich zum Schluss des Duschvorganges kalt abduschen, um die Durchblutung anzuregen.

Generell gilt, dass Seife nur sparsam eingesetzt werden sollte, denn sie wäscht Fette aus. Schlimmer hingegen wäre es den Körper mit Shampoo zu reinigen, denn diese entfetten noch stärker. Am besten geeignet sind Duschgele mit einem leicht sauren pH-Wert von 5,5.

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